Brandmelder retten Leben

Mit Rauchmeldern im privaten Bereich werden Brände bereits sehr früh bemerkt. Oftmals können sich dann gefährdete Menschen gefahrlos in Sicherheit bringen und die Feuerwehr alarmieren oder sogar selbst löschen.

 

Umfragen bei der Bevölkerung zeigen allerdings, dass die Gefahren, die von Bränden in Privathäusern ausgehen, unterschätzt werden. Dies bestätigen auch die Erfahrungen der Feuerwehren.

 

Viele Menschen denken: „Bei mir kann es gar nicht brennen.“ Brände mit schwerverletzten oder gar toten Menschen gehören leider zum Alltag der Feuerwehren und zeigen genau das schreckliche Gegenteil. Genauso falsch ist der Glaube, dass durch Feuer gefährdete Menschen von Mitbewohnern, Nachbarn oder gar einem wachsamen Haustier alarmiert werden. Viel zu wenig Menschen vertrauen auf ein kostengünstiges und sicheres Frühwarnsystem wie den Rauchmelder.

 

Besonders gefährdet sind schlafende Menschen. Giftiger Rauch und tödliches Kohlenmonoxid wecken nicht, sondern führen rasch zur Bewusstlosigkeit. Die meisten Menschen werden nicht durch Feuer getötet sondern durch den Rauch und seine verheerenden Folgen. Bereits das Einatmen einer einzigen Lungenfüllung mit Brandrauch kann tödlich sein.

 

Die meisten Brände beginnen zwischen 19.00 und 7.00 Uhr. Und zwischen 23.00 und 7.00 Uhr werden die meisten Menschen durch Brände im Privatbereich getötet oder verletzt.

 

Dabei ist es so einfach „rechtzeitig geweckt“ zu werden. Rauchmelder erkennen einen entstehenden Brand schnell und schlagen laut Alarm. Menschen bekommen so den Zeitvorsprung, den sie für lebensrettende Maßnahmen, wie z.B. gefährdete Menschen warnen, das Haus verlassen und die Feuerwehr alarmieren, brauchen.

 

Wie das folgende Diagramm zeigt, ist die Zahl der Brandopfer, in Ländern in denen Rauchmelder verbreitet sind, drastisch zurückgegangen: